Von der Lichtarbeit zur Liebesarbeit. Wer manifestiert?
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PDF: Welt der Esoterik Nr.2/06
Von der Lichtarbeit zur Liebesarbeit ist eine Entwicklung, ein Weg, dem eine Entscheidung zu Grunde lag. Aus welchem Grund hat der Einzelne sich entschieden ein Lichtarbeiter zu werden? Glaubte er dadurch ein einfacheres Leben zu leben und die geistigen Ebenen dazu nutzen zu können Unannehmlichkeiten weitgehend zu vermeiden, oder war er wirklich bereit, unter Einbeziehung der geistigen Welt, sich zu begegnen auf diesem gemeinsamen Weg?
Wer ist ein Lichtarbeiter, wie erkenne ich ihn? Ist ein Lichtarbeiter hell gekleidet und von einem faszinierenden Lächeln umgeben? Hat ein Lichtarbeiter eine unendliche Geduld und eine weiche, liebevolle Stimme? Sind ein Erkennungszeichen seine klaren, leuchtenden Augen, oder braucht es eine Aura, die mir das Gefühl der Annahme übermittelt?
Warum glaubt ein Mensch ein schlechter Mensch zu sein?
Keine Religion und auch nicht die Psychologie konnte mir meine Frage eindeutig beantworten. Doch fand ich viele Gemeinsamkeiten. Alle kamen mit ihren Erklärungen in Bereiche, wo die Wahrheit des Einzelnen zur Glaubenssache wurde. In den Religionen fand ich in der christlichen Ausrichtung die Sünde und im Buddhismus das Karma. Beide Glaubensrichtungen halten dadurch das Rad von Schuld und Sühne aufrecht. Doch Schuld und Sühne tragen nicht die Essenz der Annahme in sich und waren für die Erfahrungen des getrennten Seins notwendig.
Schuld und Sühne brauchen die Vergebung, das Verzeihen. Jeder Mensch ist doch auf unterschiedliche Art und Weise bemüht, sein Leben zu meistern. Dies tut er immer mit bestem Wissen und Gewissen, seinem individuellen Bewusstsein entsprechend. Erst die Erfahrung lehrt ihn, und so kann er sich neu entscheiden, mit welchen Zutaten er den Kuchen des Lebens backen möchte.
Auch die Unsterblichkeit und die Wiedergeburt sind für mich unterschiedliche Möglichkeiten des Glaubens, die übermittelt wurden für Kulturen, die in einem unterschiedlichen Bewusstsein lebten und leben. Doch was ist richtig, wer hat Recht, und was ist meine Wahrheit?
Schnell merkte ich, dass meine Wahrheit nur bei mir zu finden ist, denn niemand außer mir denkt wie ich, fühlt wie ich und sieht die Welt so, wie ich sie sehe. Ja, dann kann es auch nicht eine absolute Wahrheit geben, wie ich immer geglaubt hatte, sondern nur meine Wahrheit die sich, wie alle anderen Wahrheiten, stetig zu einer allumfassenden Wahrheit verändern und ergänzen kann.
Was ist nun Liebe, besser, was ist die bedingungslose Liebe? Wie viele Bedingungen hatte ich mit der bedingungslosen Liebe verknüpft? War sie nicht die reinste, die klarste und hochschwingendste Form der Liebe, unserer Quelle, unseres Ursprungs oder Gott, wie immer du es nennen möchtest? Für mich war klar, dass es etwas geben muss, was intelligent genug ist, all meine Fragen zu beantworten - und das konnte für mich nicht der Zufall sein.
Liebe, dazu bedingungslos und als Essenz des All-Einen? Klingt so, als wenn alles seinen Platz darin finden könnte. Kann es dann eine Lichteinheit geben? Wenn ja, so müsste es auch eine Schatteneinheit geben. So wie es beim Schachspiel helle und dunkele Felder und Figuren gibt, so braucht es hier auf der Erde Licht und Schatten. Es bedingt einander, denn ohne das Licht kann es keinen Schatten geben.
Ohne diese Unterscheidungsmöglichkeit wäre weder ein Schachspiel möglich noch ein Erdenleben. Der Schachfigur ist es egal, aus welchem Material sie gefertigt wurde. Es ist ihr auch gleich, welche Farbe sie trägt, und sie hat auch kein Problem damit, welchen Status sie hat. Die Schachfigur ist sich bewusst, dass ohne sie das Spiel nicht stattfinden kann.
So einfach sollte das Leben sein, fragte ich mich. Ich vermute, wir haben es komplizierter gemacht, um es in der Dualität erfahren zu können. Nur so konnten wir uns von unserer Quelle entfernen und uns in einer Ich-Identität erfahren, die es uns nicht mehr ermöglichte zu sehen, wer wir wirklich sind.
Ich glaube, dass wir einer höheren Führung unterliegen, die ein größeres Verständnis besitzt als ich mir dies in meiner Ich-Identifikation vorstellen kann. Diese Führung, sie schaut aus einer höheren Perspektive auf die Bühne des Lebens.
Damit wir uns besser orientieren können, hat uns die Schöpfung hier in der Dualität vieles in doppelter Ausführung gegeben. So sehe ich, laut Werbung, mit dem zweiten Auge besser und habe ein rechtes Sprungbein. Doch komme ich nicht in Versuchung, das erste Auge zuzukneifen, oder nur mit meinem Sprungbein durchs Leben zu hüpfen, weil ich weiß, dass die Göttlichkeit in ihrer Vollkommenheit mir beides geschenkt hat und das mit gutem Grund.
Der liebe Gott hat mir auch ein irdisches Bewusstsein eingehaucht und ein höheres Bewusstsein mitgegeben. Ich erkannte auch hier die Gleichwertigkeit, die Möglichkeit, beides nutzen zu können und zu dürfen. So sind wir mit zwei Ratgebern ausgestattet, um Entscheidungen zu treffen.
Für Gott muss ich mich nicht verändern, das war mir klar. Er verlangt es nicht von mir, er verlangt es von niemandem. Vielleicht hat er mir gerade diesen ungeliebten Platz zugewiesen, um mein Potenzial an diesem Platz mit meinem Bewusstsein zu füllen und seine Vollkommenheit darin zu sehen. Dann dürfte es auch kein falsches Bewusstsein geben, sondern nur ein unterschiedliches.
Und diese Unterschiedlichkeit trägt dazu bei Evolution zu schreiben. Unterschiedliche Ansichten, unterschiedliche Denkmodelle, unterschiedliche Empfindungen, unterschiedliche Lebenswege sind die Grundlage der Vollkommenheit, die uns unsere Quelle gab.
Unser irdisches, kreatives Bewusstsein schöpft aus dem, was es an Erfahrungen erlebt hat, aber auch aus dem, was andere Menschen an Erfahrungen erlebt haben. Es ist ein Spezialist, ein hoch entwickelter Computer.
Seine Ordner sind die Gefühle, die als Emotionen gezeigt werden können. Gedanken werden mit Gefühlen verknüpft, um sie wieder zu finden. Oftmals haben wir sie in den falschen Ordner abgelegt und erhalten immer wieder Gedanken, die nicht zu unseren Empfindungen passen.
Durch das Ablehnen dieser unangenehmen Gefühle verändern wir sie nicht. Auch das Transformieren und Loslassen hat weder in der Vergangenheit noch im Hier und Jetzt, wirklich funktioniert. Vielleicht war es nur eine neue Möglichkeit, um aus der Selbstablehnung eine andere Form der Unterdrückung zu wählen, um vor sich selbst wieder ein wenig besser dastehen zu können.
Heute sind wir weiter vorangeschritten und können mit dem, was uns in der Vergangenheit überfordert hat anders umgehen. Wir haben doch aus den vergangenen Erfahrungen gelernt, oder? Vielleicht klappt es noch nicht gleich mit dem Umzusetzen, aber wir haben erkannt. Und ich glaube, die meisten von uns tragen auch den ehrlichen Wunsch in sich, sich zu verändern und ein wenig mehr sie selbst zu werden und sich ein wenig mehr zu leben.
Was ist nun die viel gepriesene bedingungslose Liebe? Vielleicht ist sie nur ein Gefühl, welches uns die Quelle mitgab, um uns zu öffnen, um uns an sie zu erinnern, sie niemals zu vergessen.
Dann wäre es doch in der Frequenz der bedingungslosen Liebe möglich, sich dafür zu lieben, dass wir hassen können. Krass. Aber liegt nicht gerade darin die Möglichkeit für jeden Einzelnen, so sein zu dürfen, wie er ist, so fühlen zu dürfen, wie er fühlt? Natürlich darf er dann auch so denken, wie er denkt und sein Leben gestalten, wie er sein Leben eben gestalten möchte.
Bildet nicht die Annahme der Andersartigkeit die Grundlage für die Selbstannahme und damit für die Selbstliebe? In der Vergangenheit waren wir mehr oder weniger bemüht, alles und jeden zu lieben und anzunehmen. Oftmals wussten wir noch nicht einmal, was Liebe und Annahme wirklich ist, weil wir sie nicht oder kaum in uns fühlen konnten. Wer von uns ist schon wirklich in der Lage zu erklären was Liebe ist, was bedingungslose Liebe oder gar Annahme ist? Gefühle sind niemals logisch, wie sollten sie dann erklärbar oder gar beweisbar, sein? Sie bleiben Glaubenssache.
Mir wurde deutlich, dass alle Gefühle polar sind. So kann aus Liebe Hass werden. Es ist die polare Form der Liebe, deren Erwartungen nicht erfüllt wurden. Hass zeigt aber auch den unersättlichen Wunsch nach gerade dieser bedingungslosen Liebe an. Freude hat auch einen Gegenspieler. Sie kann sehr schnell durch eine Enttäuschung in Traurigkeit enden. Na, wie war es noch mit den Ordnern und Gedanken? Arbeiten unsere Gedanken mit unseren Gefühlen zusammen?
Bedingungslose Liebe. - Es dämmert mir: Vielleicht funktioniert sie, wenn wir uns weniger Gedanken über unser Leben machen und einfach mehr unser Leben, leben und uns daran erfreuen. Ich glaube, wir tun dann mehr, viel mehr als wir glauben und sehen können. Beweisen werden wir es niemals können, doch der Einzelne kommt wieder bei sich selbst an.
So beginnt etwas sehr Schönes: Der Mensch zieht wieder bei sich ein, er findet zu sich zurück. Mag sein, dass er auf das schaut, was er kann und erreicht hat. Wenn nun auch noch ein wenig Stolz an die Oberfläche tritt, geht auf einmal das Herz auf. Ja, endlich daheim. Der Blick in den Spiegel erwidert ein „ich mag dich“, verbunden mit einem Gefühl von Liebe und Achtung. Selbstliebe?
Ja. Die eigene Welt findet eine neue Ordnung und der Blick sieht auf einmal den Moment. Er arbeitet mit dem Moment und betrachtet ihn in all seinen Facetten in dieser Selbstliebe. Der Moment IST einfach, und ein jeder entscheidet, wie er ihn sieht und empfindet. Mag ich ihn, so ist es ein schöner Moment. Bin ich verliebt, ist es ein wunderschöner Moment.
Aber nur für mich ist er wunderschön, denn nicht alle mögen ihn, obwohl der Moment deshalb nicht anders ist. Es ist ein Moment. Und jeder entscheidet, wie er ihn wahrnimmt. Dem Moment ist es egal, er wertet nicht darüber, wie der Einzelne ihn bewertet.
Bei sich sein und sich in allem wiederfinden ist der Schlüssel zur Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist und in Wechselwirkung zueinander steht.
Das Leben ist unser Freund, nicht unser Feind. Das Leben ist nicht gegen uns gerichtet. Doch neigt unsere komplexe Denkweise dazu, die Sprache des Universums nicht zu verstehen. Es sind Missverständnisse, Fehlinterpretationen, die aus der Logik unseres Denkens entstanden sind. Zwei Fremdsprachen, die sich annähern. Nicht mehr.
Wirkliches Verstehen findet aber auf den viel feineren Ebenen statt, da wo Empfindungen sind, da wo unsere Seele berührt wird. Dies muss im Gefühl der bedingungslosen Liebe geschehen.
Doch was ist nun manifestieren und wer manifestiert?
Du glaubst wie ich an eine geistige Welt? Woher weißt Du, ob es sie gibt? Glaubst du an die geistige Welt, weil viele Menschen an sie glauben und die Religionen diesen Glauben lehren - ohne ihn beweisen zu können?
Bestellst du auch einen Parkplatz bei der geistigen Welt, wenn du in die Stadt fährst? Und du machst es, weil es funktioniert, oder? Hat nun die geistige Welt den Parkplatz manifestiert? Aus deiner Sicht und aus deinem Verständnis müsste das so sein. Vielleicht hat aber nur dein Glaube an die geistige Welt diesen Parkplatz für dich manifestiert. Oder war es dein Vertrauen auf die geistige Führung, welche dich diesen Parkplatz finden ließ?
Ich glaube, es ist unnötig darüber zu streiten, wer oder was dazu beigetragen hat, denn es war immer deine oder meine Entscheidung, für welche Möglichkeit wir uns öffnen. Es kann also auch Zufall gewesen sein.
Vielleicht steht die geistige Welt nur Pate für uns, und wir vertrauen einem Teil von uns - den wir in der Dualität als etwas Eigenständiges betrachten - unsere Wünsche an. Wem oder was ich vertraue ist also gleichgültig. Wichtig ist, dass es mir hilft.
Mein Glaube ist der Dynamo, mein Antrieb, etwas zu verändern. Ohne den Glauben und die Überzeugung richtig zu handeln würde ich nicht umsetzen. Ohne Glauben daran, glauben zu können wird es nicht möglich sein, Unmögliches zu erfahren. Doch muss der Glaube nicht die Wirklichkeit sein. Mein Glaube an mich und das, was ich erreichen möchte, bildet eine Grundlage für das Vertrauen in mir, für mein Selbstvertrauen.
Ich glaube auch, dass ein Mensch ohne den Glauben an Gott erfolgreich und zufrieden sein Leben meistern kann. Er hat für sich lediglich eine andere Möglichkeit gewählt, sich führen zu lassen. Mag sein, dass er viel mehr Göttlichkeit lebt als jemand, der an Gott glaubt und ihn für sein Leben verantwortlich macht. Und eines scheint mir sicher: Niemand - auch wenn er sich noch so anstrengt - kann aus der Führung des All-Einen herausfallen, da wir alle derselben Quelle entstammen.
So manifestieren wir unsere Zukunft aus den Zutaten der Vergangenheit und des Momentes. Wir manifestieren sie durch unsere Entscheidungen, die wir treffen. Auch wenn wir keine Entscheidung treffen, so haben wir uns entschlossen, keine Entscheidung zu treffen. Und es mag sein, dass ein anderer eine Entscheidung trifft, die Auswirkungen auf uns hat. Unsere Quelle wählt immer den stärksten aus, damit Entscheidungen im Sinne des All-Einen möglich werden. Es kann dabei niemals einen Verlierer geben, weil es beider Akteure bedarf.
Demnach manifestieren wir aus dem Bewussten und aus dem, was uns noch nicht bewusst ist. Die Quelle oder „der liebe Gott“ meinen es aber gut mit uns und tragen jedem Einzelnen garantiert die Teile in die äußere Realität, die noch unbewusst, unentdeckt in ihm schlummern. Dies tut die Quelle nicht, um uns zu strafen, sondern um uns zu zeigen, wie wir die Welt - unsere Welt, seine Welt –sehen und um uns hilfreich zu sein, eine andere Sichtweise einzunehmen, um ein größeres Verständnis von Göttlichkeit zu erhalten.
So führt der Gedanke an viel Geld leider oftmals dazu, dass es weniger wird. Wünsche ich mir viel Geld, so kann dieser Wunsch nur entstehen, weil ich in mir einen unbewussten Mangel trage, eine Überzeugung, nicht genug Geld zu besitzen und nicht genügend versorgt zu werden. Die Quelle trägt einfach diesen – unseren - Mangel in die Bewusstwerdung.
Wie verhält es sich bei einem Herzenswunsch? Eine Erinnerung, ein Gefühl, ein Bild …und das Herz strömt über, Tränen schießen in die Augen,.. Unser Verstand hat unzählige Gründe dagegen, damit die eigenen Zweifel, die Überforderung nicht an die Oberfläche gelangen können. Doch möchte Gott durch uns wirken, sich durch uns zum Ausdruck bringen. Und jeder fühlt, dass er das, was sein Herz erfüllt gerne umsetzen möchte.
Spätestens jetzt wird deutlich, wie viel Manifestationsenergie, also bedingungslose Liebe in Form von Geld der Einzelne manifestieren, halten und leben kann. Geld ist bedingungslos, es stellt sich für alles zur Verfügung. Geld hält mich weder in einer Abhängigkeit noch bestimmt es meine Entscheidungen. Geld ist ein Medium, es ist Manifestationsenergie hier auf der Erde. Erst unser Denken gibt ihm Charakter und ein Gesicht - unser Gesicht. Kann uns Geld dann hindern umzusetzen? Wie viel Macht geben wir dieser Münze, dem Stück Papier, welches wir Banknote nennen oder den Zahlen auf unserem Kontoauszug?
Jeder Mensch ist eine Quelle der Versorgung. Er hat alles, was er benötigt mitgebracht, um sein Leben zu gestalten. Doch entscheidet jeder Einzelne, wie viel Potenzial er leben möchte. Auch Mangeldenken ist ein hervorragendes Mittel der Manipulation und ein toller Grund etwas nicht zu tun.
So wie ich es erfahre, manifestieren der ehrliche Wunsch und die Freude. Anders als beim irdischen Manifestierenwollen, treten diese Manifestationen der Seele unangemeldet in die Wahrnehmung ein. Auf einmal ist ein Gedanke, ein Impuls präsent. Ich kann ihn nicht loslassen und merke, mein Herz geht ganz von alleine auf. Freude durchfließt meinen Körper, aber auch Achtung, Dankbarkeit und Demut der Göttlichkeit gegenüber.
Der Zeitpunkt, wann und wie die Manifestation in die äußere Realität gelangt ist ungewiss. Die Quelle weiß, wann der rechte Zeitpunkt ist, und wir können uns ihr bedingungslos hingeben. Unsere unbewussten Ängste verschließen die eigene Türe zur Versorgung. Furcht zeigt aber auch mangelndes Selbstvertrauen, welches unter Einbeziehung aller Ebenen zum Gottvertrauen wird, an.
Manifestieren findet auf allen Ebenen unseres Seins statt, um letztendlich hier auf der Erde anzukommen, also in die sichtbare Realität zu gelangen.
In der Vergangenheit wurde uns oftmals übermittelt, dass die Manifestation im Gefühl der bedingungslosen Liebe geschehe und wir unsere Gedanken kontrollieren müssen. Dies ist nicht falsch, doch manifestieren wir mit dem Herzen auf den feinen Ebenen unseres Seins.
Einfach ausgedrückt werden wir all die schönen Dinge sehen und mit ihnen arbeiten können, wenn wir diese Ebene, die Erde verlassen haben. Für mich nicht erstrebenswert, wenn wir doch die Möglichkeit besitzen, den Himmel auf die Erde zu holen.
Gedanken sind Information. Gedanken töten nicht. Es mag sein, dass die Person, die ich in Gedanken immer wieder umbringe merkt, dass ich ihr gegenüber keine freudigen Empfindungen hege. Doch töten werde ich sie dadurch nicht. Sie gibt mir die Möglichkeit, meine Gefühle wahrzunehmen und sie zu erlösen, und ich gebe ihr die Möglichkeit zu spüren, dass vielleicht doch nicht alles so ist, wie sie es sieht. Also helfen wir uns gegenseitig, um in ein anderes Bewusstsein füreinander einzutreten.
Führen nun die Gedanken mit den dazu passenden Gefühlen und der Emotion dazu, eine Tat umsetzen zu wollen, bleibt es einzig und allein unsere Entscheidung, ob wir es tatsächlich umsetzen. Unser freier Wille bleibt gewahrt. Doch gibt es da noch unser Gewissen.
Wer aufmerksam ist, wird merken, dass die Manifestation hier auf der Erde in den unteren Chakren stattfindet, insbesondere im Sakralchakra, wo nicht nur Kinder gezeugt werden. Treffen also Gefühle mit Emotionen und der bedingungslosen Liebe zusammen, so werden Wunder wahr. Ein irdisches Wollen entspricht dann dem göttlichen Willen.
So möchte ich jeden ermutigen, mehr und mehr sich selbst zu werden, das Leben auszuprobieren und zu erfahren. Niemand ist wirklich schlecht. Er hat nur eine andere Rolle. Wie könnte ich mich als Lichtarbeiter in der Liebesarbeit erkennen, wenn es da nicht den finsteren Typen gäbe, den ich in Gedanken gerne auslöschen möchte? Ups, war nicht so gemeint.
Das Kämpfen in uns nimmt ab und es braucht dann keine Kinoleinwand mehr, um uns Krieg im Außen zu zeigen. Friede ist ein Gefühl und kommt von Zufriedenheit. Auch Mangel kann ein Gefühl sein. Es stammt aus der Angst. Aus der Angst entstehen Kriege, niemals aus der Zufriedenheit.
So wünsche ich euch viel Zufriedenheit und eine wunderbare Zukunft.
Gruß Fritz Henke