Auszug vom öffentlichen Channelnachmittag am 01.09.2007
Die Person Hilter
Channeling 01.09.07 hören
Frage: Kann es möglich sein, dass sich eine Seele eine Rolle aussucht, z.B. Hitler, im Bewusstsein, dass sie damit viele Menschen ins Unglück schickt?
Sananda: Die Seele hat eine bestimmte Persönlichkeit strukturiert und in dieser Persönlichkeit war die Möglichkeit eingewoben, dass er sich in Extremen verliert. Dass Hitler so gewesen ist, wie er war, ist ein Zusammenspiel zwischen ihm und dem Volk, das mit ihm zu dieser Zeit lebte. Das Volk hat ihm bewusst und unbewusst die Möglichkeit gegeben, sich in einem Extrem zu verlieren. Als Kind wurde er geboren genauso wie alle anderen Kinder auch. In ihm war ein tiefes Gefühl von Minderwertigkeit. Er hat sein Leben lang danach gestrebt, aus diesem Gefühl sich zu befreien, sich wertvoll zu fühlen. In der damaligen menschlichen Gesellschaft war es ebenfalls festgelegt, dass persönliche Achtung und Wertschätzung der Einzelne nur durch eine Leistung erhalten hat. Immer mehr hat er seine Aufmerksamkeit in eine herausragende Leistung gebracht. Er wollte etwas Herausragendes bewirken und bewegen, um sich wertvoll zu fühlen. Das Volk hat ihn unwissentlich dabei unterstützt. Mit seiner Geburt hat er keinesfalls eine solche gemeinsame Erfahrung festgelegt. Das konnte weder er, noch die Menschen, die bereits lebten in diesem Land, wissen.
Frage: Also ich habe ein Buch gelesen, in dem es sinngemäß heißt, dass die Rollen als solche schon vorgegeben sind und wir sie uns vor unserer Inkarnation aussuchen. Ist das so?
Sananda: Du wählst Deine Rolle aus und damit wählst Du Deine Mitspieler aus. Ganz bewusst inkarnierst Du in eine bestimmte Familie. Und Du hast damit das Zusammenspiel selbst ausgewählt. Aber wie Du letztendlich das Zusammenspiel gestaltest und empfindest, entscheidest Du während Deiner Inkarnation, während Deines Lebensweges. Das ist keinesfalls festgelegt. Hitler hätte sein Gefühl von Minderwertigkeit auch ohne diese Entscheidung überwinden können, durch die Einsicht, die Einsicht, dass er wertvoll ist. Durch die Erkenntnis, die er hätte gewinnen können, in den Momenten, wo ihn Menschen gelobt haben für das, was er kann, dass er wertvoll ist und dass er in der Lage ist, etwas zu bewegen und zu bewirken. Er hat einen anderen Erfahrungsweg beschritten. Und er ist begleitet worden auf diesem Weg. Je wertvoller er sich fühlen konnte, umso mehr ist er in Extreme verfallen. Auf keinen Fall wollte er dieses Gefühl von Wert und Wichtigkeit wieder verlieren.
Frage: Aber seine Rolle als Führer eines Volkes war schon festgeschrieben bevor er kam, oder nicht?
Sananda: Keinesfalls. Er hatte die Qualität zu führen in seiner Persönlichkeit. Er hätte auch als Direktor eine Bank, eine Firma, eine Schule führen können.
Frage: Im September hast du auf meine Frage, ob Hitler sich schon vor seiner Inkarnation dazu entschlossen hat, das deutsche Volk zu führen geantwortet mit keinesfalls. Er hätte genau so gut Direktor einer Bank oder einer Schule werden können. Nun frage ich mich: hätte er sich entschieden, Schuldirektor zu werden, hätte es dann keinen zweiten Weltkrieg gegeben?
Diese Möglichkeit hätte bestanden.
Frage: Ich denke aber doch, dass solche Ereignisse schon im Geistigen vorbereitet werden. Ich habe mal gelesen, dass von den 6 Millionen Juden, die umgebracht wurden, sich sehr viele als Seelen dazu bereit erklärt haben, diesen Weg zu gehen, weil sie damit zu einer Schwingungserhöhung beitragen. Also müsste das Ganze doch schon mehr oder weniger in der Atmosphäre gewesen sein?
Wer manifestiert einen solchen Verlauf?
Ich nehme an, die Seelen..
All jene, die auf der Erde existieren, manifestieren durch ihre bewussten und unbewussten Entscheidungen einen solchen Verlauf. Dies wird deutlicher, wenn du dich einmal mit deiner Aufmerksamkeit in die damalige Zeit hinein begibst. Die Menschen befanden sich in einem hohen Maße in Verlustängsten, in Existenzängsten. Sie lebten überwiegend in einem Bewusstsein, in dem es ihnen nicht möglich war, selbstverantwortlich ihren Weg zu betrachten. Für sie galt noch: sie sind Opfer einer Situation, die andere, Mächtigere zu verantworten haben. Da sie sich als ein Opfer empfinden, konnten nur jene die Täter sein, denen es innerhalb dieser Zeit besser erging als ihnen oder von denen sie erlebten, dass sie auf Grund ihrer besseren Position Macht ausüben konnten. So wuchs innerhalb dieser Bevölkerung der Wunsch nach einer Existenz, nach einer Person, die stark genug war, um jenen, die verantwortlich waren für diese missliche Lage, die Grenzen aufzuzeigen, die in der Lage war, den Armen zu helfen, die Opfer zu befreien, weil sie nicht davon überzeugt waren, dass sie sich selbst befreien konnten.
So haben alle gemeinsam dazu beigetragen, dass diese Situation entstanden ist. Jeder auf seine Weise. Auch die Juden fühlten sich und fühlen sich noch immer als Opfer und ihre Aufgabe ist es sich selbst durch Einsicht aus dieser Ausrichtung herauszulösen, sich anzunehmen in all dem, was sie ausmachen, in den Qualitäten, die die Menschen annehmen sowie in jenen, die sie ablehnen und verurteilen genauso. Ihr alle wart damit einverstanden durch eine solche Erfahrung zu Einsicht zu gelangen. Das ist das Bestreben aller gewesen.
Frage: Du bleibst also dabei, dass Hitler dies nicht vorher schon geplant hatte?
Keinesfalls. Er hatte den Wunsch aus einem tiefen Gefühl von Minderwertigkeit heraus sich zu befreien und sich wertvoll zu fühlen. Das ist die Grundmotivation gewesen. Durch den Weg, den er gegangen ist, die Erfahrungen innerhalb seiner Geburtsfamilie, ist ihm zunächst das Gefühl von Minderwertigkeit und Unzulänglichkeit nahe gebracht worden. Er hat unwissentlich nicht den inneren Entwicklungsweg unterstützt, sondern seine Aufmerksamkeit auf äußere Möglichkeiten gerichtet, wie es ihm gelingt, sich wertvoll und wichtig fühlen zu können, wie es ihm wichtig ist, sich in eine Position zu bringen, in der er nicht mehr Ablehnung, Verurteilung, Anprangerei ertragen und erdulden muss. In diesem Zeitraum, wo der Krieg sich anbahnte, war die Atmosphäre noch weniger mit bedingungsloser Liebe gefüllt als es jetzt ist.